Joint Impact – Um etwas zu bewirken, müssen wir zusammenwirken. Denn die großen Fragen unserer Zeit lösen wir nur gemeinsam.

Wir sind im Aufbruch in eine neue Zeit. Um die richtigen Weichstellungen vorzunehmen, müssen wir unsere Zusammenarbeit neu organisieren – innerhalb von Unternehmen, mit anderen Unternehmen, auf gesellschaftlicher Ebene.

Jero Bentz

Volker Stühmeier

Statement der
Unternehmens­leitung

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Gespräche & Statements

Um Veränderungen erfolgreich anzugehen, bedarf es vieler Beteiligter.

Daher gilt morgen noch mehr als heute: Um etwas zu bewirken, müssen wir zusammenwirken – Joint Impact.

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Zentral- und Unternehmens-bereiche

Mit unseren Geschäftsaktivitäten sind wir rund um die Welt vertreten. Erfahren Sie hier mehr über unsere Marken, Märkte und Strategien.

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Überblick

Kennzahlen im Überblick

2,2 % +

Umsatz in Tsd. €

2020

1.732.755

2019

1.695.386

3,4 % +

Mitarbeiter in Vollzeit-Arbeitskräfte, im Jahresdurchschnitt

2020

5.849

2019

5.654

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Quiz des Jahres

Warum werden im Print-Geschäftsbericht der Melitta Gruppe deinkbare Farben verwendet?

GENAU! Die Möglichkeit, Druckfarben zu entfernen, ist ein Schlüsselprozess beim Papierrecycling.

FALSCHE ANTWORT — Die Melitta Gruppe verwendet für ihren Geschäftsbericht deinkbare Farben, weil das Papier dann hochwertig recycelt werden kann. Die Möglichkeit, Druckfarben zu entfernen, ist ein Schlüsselprozess beim Papierrecycling.

Kaffeepflanze, Hand (Foto) Kaffeepflanze, Hand (Foto)

Vieles, was über Jahrzehnte gültig war, steht heute auf dem Prüfstand. Die Corona-Pandemie hat den ohnehin bevorstehenden Wandel nur verstärkt. Wir sind im Aufbruch in eine neue Zeit.

Nie zuvor waren wir weltweit so eng miteinander verflochten wie heute: Rund um den Globus tauschen wir in einer immer größeren Geschwindigkeit Güter, Daten, Ideen und Innovationen aus. Unsere Welt wächst immer mehr zusammen. Durch diese enge Verflechtung steigt aber auch unsere gegenseitige Abhängigkeit. Die großen Fragen unserer Zeit lassen sich nur noch gemeinsam lösen. Dies gilt mit Blick auf Nachhaltigkeit genauso wie bei der demographischen Entwicklung, der Urbanisierung oder der Mobilität. Die Corona-Pandemie hat uns diese engen Verflechtungen und Abhängigkeiten deutlich vor Augen geführt. Sie hat gezeigt, wie wichtig es ist, gemeinschaftlich zu agieren – und welche Kräfte entstehen, wenn man sich als Team versteht. Um etwas zu bewirken, müssen wir immer mehr zusammenwirken. Diese neue Situation hat aber auch offenbart, wie fragil unsere Systeme sind und wie schnell sich Dinge ändern können, die wir vor noch kurzer Zeit als selbstverständlich angesehen haben. Sie hat Entwicklungen und Trends beschleunigt und den Fokus darauf gerichtet, was wirklich wichtig ist.

Strukturen und Prozesse auf dem Prüfstand
Im vergangenen, außergewöhnlichen Jahr haben wir bei der Melitta Gruppe daher noch intensiver als sonst über viele grundlegende Fragen nachgedacht: über die Strukturen und Prozesse in unseren Unternehmens- und Zentralbereichen genauso wie über unsere Formen und Modelle der Zusammenarbeit. Wir haben uns mit Fragen zur Ausgestaltung unserer Lieferketten genauso beschäftigt wie mit unseren Produktionsprozessen, zur weiteren Entwicklung unserer Marken genauso wie zur Bedeutung unterschiedlicher Vertriebswege. Wir haben uns Gedanken sowohl über den wachsenden Stellenwert der Digitalisierung und Vernetzung als auch über Veränderungen im Konsumverhalten gemacht. Und wir haben intensiv diskutiert über unsere Unternehmenskultur, unsere Werte und die Bedeutung, eng zusammenzuarbeiten, zusammenzuhalten und zusammenzuwirken.

»Um einer neuen Wirtschaft und Gesellschaft gerecht zu werden, müssen die richtigen Weichen gestellt werden.«

Jero Bentz und Volker Stühmeier Unternehmensleitung

Diesen Themen haben wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven genähert: Wie wirken sich die Veränderungen auf unsere Produkte und Services aus? Wie müssen sich unsere Prozesse und Strukturen verändern? Welche neuen Anforderungen werden an unsere Mitarbeiter und Arbeitsplätze gestellt? Und welche neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind notwendig? Einige Antworten auf diese Fragen liefern die in diesem Geschäftsbericht aufgeführten Gespräche mit rund zwei Dutzend unserer Mitarbeiter.

Bereit für Veränderungen
Erstens: Dabei ist deutlich geworden, dass wir unsere Wertschöpfungsprozesse derzeit so umfangreich wie nie zuvor verändern. Damit ist nicht das Drehen an Stellschrauben, sondern eine Anpassung und zum Teil Umgestaltung grundlegender betrieblicher Prozesse gemeint. Beispiele hierfür reichen von einer Neuausrichtung unserer Produktsortimente über die Einführung zukunftsweisender Arbeitsmodelle bis hin zu strukturellen Veränderungen in unseren Lieferketten.

Zweitens: Die Bereitschaft zu Veränderungen erhält eine herausragende erfolgskritische Bedeutung. Auch wenn dies vielleicht trivial klingt, so entwickelt sich diese Eigenschaft angesichts der Fülle und der Geschwindigkeit sich verändernder Rahmenbedingungen mehr und mehr zum zentralen Dreh- und Angelpunkt für unseren zukünftigen Erfolg. Gerade für traditionsreiche Unternehmen, zu denen die Melitta Gruppe gehört, bedarf es viel Mut, Neues zuzulassen und sich vom Bewährten auch trennen zu können.

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor
Drittens: Diese Offenheit und grundsätzliche Neugier gegenüber Veränderungen muss eingebettet sein in eine Unternehmenskultur, die diese Bereitschaft fördert und belohnt. Agilität, Flexibilität und Resilienz – vor wenigen Jahren noch als Buzzwords kritisiert – sind heute unserer Überzeugung nach mindestens so wichtig wie herausragendes Fachwissen, umfassende Erfahrungen und ein gutes Netzwerk. Denn der permanente Wandel ist das „New Normal“. Jeder Mitarbeiter muss die Veränderung als sein Anliegen verstehen – und nicht als das Ziel seines Arbeitgebers. Daher fördern und fordern wir unternehmerisches Denken und Handeln bei unseren Mitarbeitern. Wir wollen sie zu mehr Eigenverantwortung anregen und sie ermuntern, die Dinge – noch mehr als bisher – eigenständig in die Hand zu nehmen. Dass es dabei auch zu Fehlern kommen kann, nehmen wir angesichts der Chancen, die sich daraus ergeben, gerne in Kauf.

»Vieles, was über Jahrzehnte als richtig empfunden wurde, steht heute auf dem Prüfstand.«

Vollständige Illustration mit Personen, Händen, Kaffeepflanzen (Foto) Vollständige Illustration mit Personen, Händen, Kaffeepflanzen (Foto)

Viertens: Klare Ziele, Motivation und Vertrauen erweisen sich in von Unsicherheit geprägten Zeiten als wichtigste Grundlage für Engagement und Leidenschaft. Führungskräften kommt daher in den Phasen intensiven Wandels eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf eine entsprechende Weiterentwicklung unserer Führungsprinzipien.

Fünftens: In Umbruchsituationen wird schnell offenbar, wie ausgeprägt das Verständnis über gemeinsame Werte ist. Wir sind fest davon überzeugt, dass uns unsere Werte sehr geholfen haben, die außergewöhnlichen Herausforderungen des vergangenen Geschäftsjahres zu bewältigen. Mehr noch: Sie haben wesentlich dazu beigetragen, dass unser Zusammenhalt noch größer wurde.

Zusammenwirken durch Zusammenhalten
Ohne Frage: Lösungen gemeinsam zu entwickeln, war immer schon wichtig. Und dass wir zusammen stärker sind als alleine, ist keine neue Erkenntnis. Für die Zukunft gilt jedoch: Wenn wir etwas bewirken wollen, müssen wir zusammenwirken. Dies gilt auf gesellschaftlicher Ebene genauso wie auf Unternehmensebene. Nur so können wir den großen Herausforderungen unserer Zeit die Stirn bieten, neue Perspektiven und Potenziale gewinnen sowie Impulse und Akzente für eine lebenswerte Zukunft setzen. Das verstehen wir unter Joint Impact.

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