Ökologie

Das Geschäftsmodell der Melitta Gruppe ist in hohem Maße auf natürliche Ressourcen angewiesen – vom Rohkaffee über Zellstoff und Kunststoffe bis hin zu Energie und Wasser in der Verarbeitung. Eine intakte Umwelt ist deshalb eine wesentliche Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der Gruppe. Zugleich entspricht der Schutz natürlicher Lebensgrundlagen dem Selbstverständnis und dem generationenübergreifenden Denken und Handeln des Familienunternehmens.

Aus diesen Gründen ist die Melitta Gruppe seit Langem bestrebt, die ökologischen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit zu verringern und Ressourcen so schonend wie möglich einzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Klimawandel, Wasser, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft.

Klimawandel

Um die Treibhausgasemissionen in allen ihren vier Wertschöpfungsbereichen – Kaffee, Kunststoff, Papier und Elektrogeräte – zu reduzieren, hat die Melitta Gruppe die folgenden Ziele definiert. Sie ersetzen die 2019 formulierten Klimaziele und wurden 2025 von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert (Basisjahr: 2021):

  • Scope 1 und 2: Verringerung der Emissionen bis 2030 um 43,15 Prozent und bis 2045 um 90 Prozent
  • Scope 3 – Energy & Industry: Verringerung bis 2035 um 37,5 Prozent und bis 2045 um 90 Prozent
  • Scope 3 – Forest, Land and Agriculture: Verringerung bis 2035 um 45,5 Prozent und bis 2045 um 72 Prozent
  • Netto-Null: Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2045

Darüber hinaus erwartet die Melitta Gruppe, dass Lieferanten, die für 70 Prozent der Emissionen aus eingekauften Waren und Dienstleistungen im Scope 3.1 – Energy & Industry verantwortlich sind, bis 2030 eigene Klimaziele nach den Kriterien der Science Based Targets initiative festlegen („Supplier Engagement“).

Erreicht werden sollen diese Ziele insbesondere durch den Bezug erneuerbarer Energien, eine kontinuierliche Senkung des Energieverbrauchs, Investitionen in moderne Maschinen und Anlagen sowie durch die Einbindung der Lieferanten bei der Dekarbonisierung der Wertschöpfungsketten.

Validierte Klimaziele

Im Juli 2023 hat sich die Melitta Gruppe dazu verpflichtet, ihre Klimaziele durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validieren zu lassen. Nach zweijähriger Vorbereitung bestätigte die SBTi im Oktober 2025, dass die von der Melitta Gruppe entwickelten Ziele unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse mit dem 1,5‑Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens im Einklang stehen.

Für die Melitta Gruppe ist die Validierung weit mehr als die Bestätigung ihrer Klimastrategie. Sie stärkt die Glaubwürdigkeit ihrer Klimaschutzaktivitäten und schafft Orientierung in einem zunehmend dynamischen Marktumfeld. Gleichzeitig gewinnen wissenschaftlich fundierte Klimaziele für Kundinnen und Kunden, Geschäftspartner, Finanzmarktakteure und Regulierungsbehörden immer mehr an Bedeutung. Für die Melitta Gruppe ist die Validierung daher auch ein wichtiger Baustein für ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Ambitionierte Klimaziele der Melitta Gruppe im Einklang mit dem

1,5-Grad-Ziel

Die Validierung unserer Klimaziele durch die SBTi ist ein wichtiger Meilenstein für die Melitta Gruppe. Sie bestätigt, dass unsere Emissionsreduktionsziele wissenschaftlich fundiert sind und zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C beitragen. Diese Anerkennung bestärkt uns darin, die Dekarbonisierung in allen Bereichen unserer Unternehmensgruppe konsequent voranzutreiben.

Wolfgang Wäntig, Director Sustainability, Melitta Gruppe
Portrait Wolfgang Wäntig

2025 betrug der gesamte Energieverbrauch innerhalb der Melitta Gruppe 324.669.358 kWh. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Wesentliche Gründe für den Rückgang sind – neben verringerten Produktionsmengen in einigen Wertschöpfungsbereichen – vor allem die erfolgreiche Umsetzung von diversen Energieeinsparmaßnahmen sowie eine höhere Energieeffizienz durch Investitionen in neuere Geräte, Maschinen und Anlagen.

Energieverbrauch
(in kWh) 2025 2024 ∆ (in %)
Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen 140.562.236 137.252.058 +2,4
Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen 35.503.847 36.309.855 –2,2
Stromverbrauch (Eigenerzeugung + Fremdbezug) 119.929.885 125.845.670 –4,7
Heizenergieverbrauch zusammen mit Kühlenergie (Fernwärme) 2.193.245 1.940.903 +13,0
Dampfverbrauch 29.620.45 30.310.381 –2,3
Verkaufter Strom 1.953.799 454.201 +330,2
Verkaufte Heizungsenergie 1.347.122 1.377.256 –2,2
Gesamter Energieverbrauch innerhalb der Organisation 324.669.358 329.827.411 –1,6

Bezogen auf das Basisjahr 2021 ist der Energieverbrauch in den vergangenen fünf Jahren um 23,5 Prozent gesunken.

Entwicklung des Energieverbrauchs

(in kWh)

Auch die Emissionen sind im Verlauf des Geschäftsjahres 2025 gesunken. Hierzu trugen neben dem geringeren Energieverbrauch insbesondere folgende Maßnahmen bei:

  • Umstellung auf grünen Strom am Produktionsstandort Brodnica (Polen)
  • Diverse Maßnahmen zur Dekarbonisierung in mehreren Unternehmens bereichen, z. B. Weiterentwicklungen in der Lieferkette und der Logistik, stärkere Nutzung erneuerbarer Energien sowie Ausbau der Elektrofahrzeugflotte
Emissionen
(in tCO2e) 2025 2024 ∆ (in %)
Scope 1 35.328 34.517 +2,3
Scope 2 (location-based) 56.524 58.920 –4,1
Scope 2 (market-based) 17.290 39.793 –56,55
Scope 3 1.613.717 1.619.659 –0,37

Seit dem Basisjahr 2021 haben sich die Emissionen wie folgt verringert:

Emissionen
(in tCO2e) 2025 2021 ∆ (in %)
Scope 1 35.328 52.092 –32,2
Scope 2 (location-based) 56.524 73.812 –23,4
Scope 2 (market-based) 17.290 54.580 –68,32
Scope 3 1.613.717 2.888.241 –44,13

Grüner Strom für Brodnica

Der Cofresco Standort Brodnica hat 2025 einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Produktion gemacht: Der überwiegende Teil des bezogenen Netzstroms wurde auf Grünstrom umgestellt. Dadurch stammen heute rund 81 Prozent des Stromverbrauchs von insgesamt 21,4 Millionen kWh aus erneuerbaren Energien. Rund 15.000 Tonnen CO₂e werden so jedes Jahr vermieden.

Brodnica im Norden Polens ist der wichtigste Produktionsstandort von Cofresco Europas führendem Hersteller von Markenprodukten für das Frischhalten, Zubereiten und Einfrieren von Lebensmitteln sowie für die Abfallentsorgung. Mit Marken wie Toppits®, Albal®, Bacofoil®, Swirl®, handy bag®, Wrapmaster® und Caterwrap® erreicht Cofresco mehr als 70 Millionen Haushalte in Europa.

81 %
Anteil des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien

Wasser

Wasser wird insbesondere an den papierproduzierenden Standorten der Melitta Gruppe benötigt. Verwendet wird ausschließlich Süßwasser. An den papierproduzierenden Standorten wird kein Wasser aus Wasserstress-Bereichen entnommen.

Im Geschäftsjahr 2020 wurde als Ziel definiert, den Wasserverbrauch an den papierproduzierenden Standorten bis 2025 um 25 Prozent zu reduzieren. Dieses Ziel wurde erreicht: Der Wasserverbrauch reduzierte sich in diesem Zeitraum sogar um 41,2 Prozent.

Entwicklung des Wasserverbrauchs

(in m3)

Wesentliche Gründe dafür sind eine konsequente Kreislaufführung des Betriebswassers, Investitionen in moderne Maschinen und Anlagen sowie kontinuierliche Verbesserungen der Herstellungsprozesse. Von 2024 auf 2025 konnte der Wasserverbrauch mit diesen Maßnahmen noch einmal um 19,2 Prozent verringert werden.

Wasser
(in m3) 2025 2024 ∆ (in %)
Gesamte Wasserentnahme an den papierproduzierenden Standorten 574.249 710.595 –19,2
hiervon Oberflächenwasser 59.689 143.014 –58,3
hiervon Grundwasser 460.570 508.637 –9,4
hiervon Wasser von Dritten (kommunales Wasser) 53.990 58.944 –8,4

Melitta Südamerika senkt Wasserverbrauch um 29 Prozent

Zwischen 2021 und 2025 hat Melitta Südamerika den Wasserverbrauch um 29 Prozent reduziert. Möglich wurde dies insbesondere durch technische Optimierungen in der Papierproduktion am brasilianischen Standort Celupa. Ein neu installierter Scheibenfilter bereitet das Prozesswasser auf, sodass es mehrfach im Produktionskreislauf genutzt werden kann und deutlich weniger Frischwasser benötigt wird.

Begleitet wurde das Projekt im letzten Jahr von einer Kampagne, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit monatlichen Informationen und einem Ampelsystem über die Fortschritte informierte und sie so motivierte, eigene Beiträge zur Senkung des Wasserverbrauchs zu leisten. Weitere Investitionen zur Verringerung des Wasserverbrauchs sind bereits geplant.

– 29 %
Wasserverbrauch
zwischen 2021 und 2025

Biodiversität

Die Themen Klimawandel und Biodiversität sind eng miteinander verknüpft. Der Verlust natürlicher Lebensräume und biologischer Vielfalt kann den Klimawandel verstärken, während steigende Temperaturen, veränderte Niederschlagsmuster und extreme Wetterereignisse gleichzeitig erhebliche Auswirkungen auf Ökosysteme und Artenvielfalt haben.

Für die Melitta Gruppe spielt das Thema Biodiversität vor allem in den Wertschöpfungsbereichen Kaffee und Zellstoff eine wichtige Rolle. Denn sowohl der Kaffeeanbau als auch die Gewinnung von Holz und Zellstoff stehen in engem Zusammenhang mit natürlichen Ökosystemen, der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen und dem Schutz von Wäldern, Böden und Wasserressourcen:

Im Wertschöpfungsbereich Kaffee setzt sich die Melitta Gruppe gemeinsam mit anderen Marktakteuren für einen nachhaltigeren Kaffeeanbau ein. Im Mittelpunkt stehen dabei die Weiterentwicklung nachhaltiger Anbaumethoden und Standards sowie die Entwicklung und Unterstützung von Qualifizierungs-, Innovations- und Community-Projekten in den Anbauregionen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen 2025 gehörten:

  • Mitarbeit im Ausschuss „Nachhaltiger Kaffee“ des Deutschen Kaffeeverbands
  • Umsetzung einer Initiative zur Stärkung von Zukunftsperspektiven im Kaffeesektor in Tansania gemeinsam mit Plan International
  • Ausbau des Anteils nachhaltig zertifizierter Kaffees im Portfolio
  • Fortführung bestehender und Start neuer Community-Projekte in Kaffeeanbauregionen

Der Anteil des von der Melitta Gruppe bezogenen Rohkaffees mit Nachhaltigkeitszertifizierungen stieg 2025 von 9,9 auf 12,2 Prozent. Da Zertifizierungen allein nur begrenzt zu strukturellen Veränderungen im Kaffeeanbau beitragen können, plant die Melitta Gruppe verstärkt über eine unmittelbare Verankerung von Nachhaltigkeitskriterien in den Anbauregionen wirksam zu werden. Im Mittelpunkt sollen dabei die Verknüpfung der Klimaziele mit dem Kaffeeanbau und eine gezielte Förderung regenerativer Anbaumethoden stehen. Hierzu bündelt die Melitta Gruppe die Aktivitäten ihrer Kaffee-Einheiten, intensiviert die Messung erzielter Fortschritte und richtet die Berichterstattung stärker auf Emissionsminderungen, regenerative Entwicklung und Projektfortschritte aus.

Im Wertschöpfungsbereich Zellstoff steht insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit Wäldern und anderen natürlichen Ressourcen im Mittelpunkt. Die Melitta Gruppe arbeitet daran, den Anteil zertifizierter Rohstoffe und Rezyklate weiter zu erhöhen sowie Verpackungen und Papierprodukte ressourcen schonender zu gestalten. Gleichzeitig werden alternative, nicht holzbasierte Zellstoffe hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen geprüft.

Zu den wichtigsten Maßnahmen 2025 gehörten:

  • Sammlung und Wiederverwendung von Papierresten am Produktionsstandort Celupa in Brasilien
  • Weitere Erhöhung des Rezyklatanteils bei Verpackungen: Die Verpackungen der Kaffeefilter sowie vieler Produkte des Geschäftsfelds „Haushaltsprodukte“ bestehen bereits zu 95 bis 100 Prozent aus Rezyklaten, die Verpackungen von Filterkaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten zu rund 80 Prozent.
  • Entwicklung und Umsetzung weiterer Maßnahmen für umweltschonendere Verpackungen
100 %
Anteil des bezogenen Holz‑Zellstoffs mit FSC®‑Zertifizierung

Kreislaufwirtschaft

Das Thema Kreislaufwirtschaft betrifft grundsätzlich alle Wertschöpfungsbereiche der Melitta Gruppe – etwa mit Blick auf Verpackungen, Produktionsabfälle sowie die Verwertung und Entsorgung von Produkten und Materialien. Ziel der Melitta Gruppe ist es, Ressourcen möglichst effizient zu nutzen, Abfälle zu vermeiden, Wertstoffe so weit wie möglich im Kreislauf zu halten und dabei dem Prinzip „ReDesign – ReDuce – ReUse – ReCycle“ zu folgen.

Besondere Bedeutung hat das Thema in den Wertschöpfungsbereichen Kunststoff und Elektrogeräte. Hier bestehen besondere Herausforderungen hinsichtlich Materialeinsatz, Recyclingfähigkeit, Wiederverwertung und Entsorgungsstrukturen:

Im Wertschöpfungsbereich Kunststoff liegt der Fokus darauf, fossile Rohstoffe zu reduzieren, den Anteil von Rezyklaten zu erhöhen und die Kreislauffähigkeit von Produkten und Verpackungen weiter zu verbessern. Die Melitta Gruppe arbeitet dafür an neuen Materialien, optimiert Verpackungssysteme und entwickelt Produkte so weiter, dass sie möglichst recyclingfähig sind oder aus recycelten beziehungsweise erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden können.

Zu den wichtigsten Maßnahmen 2025 gehörten:

  • Vollständige Kreislaufverwertung von Kunststoffproduktionsabfällen am Standort Brodnica (Polen)
  • Weiterer Ausbau der Produktionskapazitäten bei Vishuddh Recycle an aufbereiteten Kunststoffabfällen
  • Umstellung auf nachhaltigere Kaffeeverpackungen in China
  • Umstellung von Verpackungs- und Display-Trays im europäischen Kaffeegeschäft auf 100 Prozent recyceltes Papier
  • Wiederverwertung von Verpackungsmaterial in der Produktion nachhaltiger Dachziegel in Brasilien

2025 verringerte sich die von der Melitta Gruppe bezogene Kunststoffmenge gegenüber dem Vorjahr um rund 9 Prozent. Dazu trugen insbesondere Innovationen bei der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten, die Vermeidung von Kunststoffen sowie die Umstellung auf alternative Materialien bei. Gleichzeitig erh.hte sich der Anteil von Post-Consumer- und Post-Industrial-Rezyklaten am gesamten Kunststoffbezug der Melitta Gruppe von 34,3 auf 34,8 Prozent.

34.8 %
Anteil von Post-Consumer bzw. Post-Industrial-Rezyklaten am gesamten Kunststoffbezug

Im Wertschöpfungsbereich Elektrogeräte stehen insbesondere ein ressourcenschonender Materialeinsatz, langlebige Produkte sowie eine verbesserte Reparatur- und Recyclingfähigkeit im Fokus. Um diese Ziele zu erreichen, entwickelt die Melitta Gruppe ihre Geräte kontinuierlich weiter und arbeitet gemeinsam mit Lieferanten und anderen Marktteilnehmern an Lösungen, die den Einsatz ressourcenschonender, langlebiger und recyclingfähiger Materialien und Komponenten ermöglichen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen 2025 gehörten:

  • Ausweitung des Reparaturangebots für Filterkaffeemaschinen, das neben hochwertigen Maschinen sowie Kaffeevollautomaten auch die Reparatur von Filterkaffeemaschinen im mittleren Preissegment umfasst
  • Aufbau eines Online-Angebots für „Refurbished-Geräte“ (insbesondere generalüberholte Vorführgeräte, die vom Vertrieb oder Handel zurückgegeben werden)

Gruppenweit verfolgt die Melitta Gruppe das Ziel, sämtliche Abfälle Schritt für Schritt zu verringern, Wertstoffe besser zu nutzen und Materialien möglichst lange im Kreislauf zu halten. Dazu gehören eine noch umfassendere Trennung und Wiederverwertung von Abfällen, die Rückführung geeigneter Materialien in die eigene Produktion sowie die Umstellung auf Mehrwegsysteme, wo dies sinnvoll und möglich ist. Zugleich werden Entsorgungsstrukturen und perspektivisch auch das Ressourcenmanagement in den Lieferketten weiterentwickelt.

2025 ging das Gesamtgewicht der Abfälle von 17.852 t auf 15.691 t zurück. Davon wurden 13.478 t einer Verwertung zugeführt. Die Verwertungsquote stieg damit von 81,8 Prozent im Vorjahr auf 85,9 Prozent.

Abfall
(in t) 2025 2024
Gesamtgewicht Abfall 15.691 17.852
Gesamtgewicht ungefährlicher Abfall 15.486 17.647
hiervon extern beseitigt 2.125 3.166
hiervon extern verwertet 13.361 14.481
Gesamtgewicht gefährliche Abfälle 205 204
hiervon extern beseitigt 88 75
hiervon extern verwertet 117 129
Verwertungsquote (in %) 81,8 85,9

Zu den herausragenden Maßnahmen 2025 gehörten:

  • Vollständige Kreislaufverwertung von Kunststoffproduktionsabfällen am Produktionsstandort Brodnica (Polen)
  • Umstellung von diversen Verpackungen, die einem hochwertigeren Recyclingprozess zugeführt werden können.
– 16.6 %
Reduktion der Abfallmengen
von 2021 bis 2025
15.691 t (2021: 18.812 t)